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Einer der größten Erfolge in der Geschichte des TV Hilpoltstein

Die Erfolgsstory beginnt mit einer schweren Vorrunden-Gruppe, die der TV Hip nach 9,5 Stunden bravourös für sich entscheidet. Es folgt ein dramatisches Achtelfinal-Match bei Borussia Dortmund (3:2), bei dem Alex Flemming trotz einer schweren Bänderverletzung den Sack zumacht: Hilpoltstein steht im Viertelfinale.

„Wir haben zwar keine Chance, aber die wollen wir nutzen“ resümiert Abteilungsleiter Robert Nachtrab im Vorfeld die Viertelfinal-Begegnung. Und tatsächlich: David TV Hilpoltstein nutzt seine "Keine-Chance" gegen Goliath Werder Bremen und bezwingt den hohen Favoriten deutlich mit 3:1. Erstmals in der Geschichte des "Final Four" zieht mit dem TV Hilpoltstein ein Zweitligist ins Pokal-Finale ein.

Mit einem organisatorischen Kraftakt schafft es der Hilpoltsteiner Tischtennis-Vorstand, beim Final Four 250 Fans in einem gemeinsamen Fanblock unterzubringen. Bürgermeister Markus Mahl stiftet Fan-Shirts in den Farben der Stadt, mit vier großen Bussen reist der "König der Herzen" nach Neu-Ulm und unterstützt als "schwarz-gelbe Mauer" Alex, Petr, Nico und Dennis nach Leibeskräften. Und die verkaufen sich teuer: Zwei Sätze entscheiden die Hilpoltsteiner gegen den Rekordmeister und späteren Pokalsieger Düsseldorf mit Timo Boll für sich und lassen sich danach zurecht von den Fans feiern.